...SHARING FAST.FORWARD
Am nächsten Morgen hieß es früh halb 6 aufstehen und Sachen packen, denn Thomas und Immanuel nahmen sich vor beim Vysocina- Marathon zu starten.
Eine Erkältung, die mich die ganze letzte Woche aussetzen ließ, machte es unmöglich am Rennen teilzunehmen. Somit war es mein 1. Rennen in der Saison bei dem ich als Betreuer mitgefahren bin. Es war schon sehr eigenartiges Gefühl nicht auf den Fotos zu sein, sondern sie zu machen, aber es machte riesigen Spaß. Nachdem Start, der sehr spektakulär war und einen starken Luftstrom des Feldes erzeugte, hatten Eileen und ich ein bisschen Zeit um das Gelände zu erkunden.
Wie schon der Wetterbericht vorhergesagt hatte, regnete es ununterbrochen und damit blieb der Rundgang doch sehr klein.
Nach einiger Zeit hatten wir uns auf den Weg zum Skihang gemacht um dort Fotos von den beiden Athleten im Renn-Feeling zu machen, jedoch waren die beiden so schnell, dass wir nur noch das Slime- Logo auf ihren Rennanzügen sahen. Das Ziel des Marathons war oben auf dem so geliebten Skihang und damit hatten wir keine andere Wahl, als ebenfalls den Berg zu erklimmen. Jeder Fahrer der sich da hoch quälte verdient meinen Respekt. Allein vom hoch laufen war ich völlig am Ende.
Nach einer schönen Wäsche von Fahrer und Bike kam der schönste Teil vom Wochenende für uns:
Die Rennen des Weltcups beobachten und die Fahrerlager ausspionieren.
Die Emotionen, das Adrenalin und der Kampfgeist sind so überwältigend, dass man davon ergriffen wird und sofort Lust hat, mitzufahren. Am Sonntag hatten wir ein richtig schönes Frühstück. Vielen Dank an den Koch, der uns ein schönes Spiegelei zubereitete. :-)
Als Erstes war der Start der Frauen und nach diesem schon extrem spannenden Rennen starteten die Männer zum Hauptrennen. Es waren ungefähr doppelt so viele Zuschauer wie am Samstag. Es war einfach nur geil. Und das Beste von dem Tag war, das Nino Schurter, an seinem Geburtstag, vor Jaroslav Kulhavy und Burry Stander, sein Rennen gewann.
An diesem Wochenende konnte ich viele Erfahrungen sammeln und ich hoffe, dass wir das wiederholen können!
Bye, Marcus :-)
rund 1,5 Stunden Autofahrt entfernt von Antonsthal. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ( ...suchen des Starts, keine Sprachkenntnisse und ohne Betreuer...) hatte ich endlich das Startgelände gefunden und noch schnell den Nachmeldebogen ausgefüllt. Jetzt hatte ich noch eine Stunde Zeit mich mit dem Kurs vertraut zu machen.
Naja, die Kirchentreppen sind nichts für Angsthasen...Der Startschuss fiel und ich konnte schnell zur führenden Fahrerin vom Bike Junior Team powered by Milka, aufschließen.
Schnell wurde klar, dass wir im Rennverlauf eine drei Mädels zählende Gruppe sind und so formiert fuhren wir 6 Runden gemeinsam. Leider konnte ich in Runde Sieben nicht als Führende in die Treppenabfahrt gehen und verlor hierdurch wichtige Sekunden. Mit einem Rückstand von 10 Sekunden wurde ich Zweite in der Damenklasse und Dritte in der Gesamtwertung.
Ich bin echt zufrieden!
Tja, diese Woche werde ich den Fränkische Schweiz Marathon in Litzendorf über die mittlere Distanz in Angriff nehmen!
See you there, und bis bald... :-)

Der Winter ist so schnell vergangen, das ich mit manchen Dingen einfach gar nicht nachkam! Arbeit, Training, Wohnungsumbau und reichlich anderer Stress an allen Fronten...Doch nun steht unsere Infoplattform wieder im Netz und erwartet eure zahlreichen Besuche.
Die Website... Nur eine von den Aufgaben, denen es sich zu stellen galt. Interessante und neue Aufgaben haben nun meinen Alltag eingenommen. So trainiere ich unseren Juniorenfahrer seit Beginn dieser Saison und er entwickelt sich prächtig. Was für ein Rohdiamant, der Junge!
Und so nebenher, während der Trainingsplan- Gestaltung stellte ich fest, welche eklatanten Fehler ich doch selbst in meiner Vorbereitung der letzten Jahre gemacht habe. Es ist das erste Jahr, das ich so fokussiert trainiert habe, allein um festzustellen, ob der Plan für meinen Nachwuchssportler auch funktioniert. Ich habe alles umgestellt. Das Training, die Freizeit, die Ernährung - alles.
Was ist passiert? Ich bin 8 Kilo leichter und fühle mich klasse...Ich stand einmal auf den Skating - Ski! Sonst saß ich, nein, ''hing'' ich teilweise auf dem Rad, bei Frost, bei Schnee, einfach ständig :-). Jedes Training habe ich analysiert, verglichen, optimiert. Der Rechner ist voller Diagramme, Kurven, Zahlen. GPS sei Dank. Aber es könnte sich lohnen, der Saisonstart war recht zufriedenstellend...Ja und so nebenbei ist auch mein zwanzigstes aktives Jahr als Rennfahrer angebrochen. Grund genug, nochmal richtig einen rauszuhauen, oder?
Eigentlich ist ja auch alles anders als letztes Jahr. Irgendwie fühlt sich alles anders an. Mental, auch körperlich. Das Trikot spannt nicht mehr. Der Körper hat durchgeatmet. Der Kopf ist frei und darum geht es. Wenn ich sehe, was die Jungs , ihre Eltern und Elisabeth leisten, wie sie sich fokussieren auf ihren Sport, dabei aber einfach locker bleiben, es ist klasse!
Das habe ich auch für mich entdeckt.
Tja, und jetzt heisst es schon wieder Koffer packen für Italien. Stress? Nein! Ich liebe es. Ich glaube, Radfahrer haben ein gutes Leben...
Man, wo steht mein Rad? Ich will raus - Biken !!
Ciao, ciao bis bald :-)
| 2011 Blogging

Eintrag # 14 von : Kilian | 16.August 2011
Pozor !* – Thomas und Ich waren in Tschechien
Am Freitag Nachmittag hieß es also für Thomas und mich: auf nach Nove Mesto.
Nach einigen kleinen Umleitungen auf Tschechiens Landstraßen konnten wir jedoch der Orientierungslosigkeit trotzen und kamen schonmal gut in Nove Mesto na Morave an. Kurze Zeit später war aber auch Thomas' Navi überfordert und somit fuhren wir halt ein paar mal quer durch Nove Mesto unsere Runden, auf der Suche nach unserer Unterkunft.
Durch Zufall, Glück und Thomas' guten Spürsinn war aber auch diese Hürde bezwungen. Trotz später Stunde konnten wir noch nach dem Beziehen unseres Dachbodenzimmers im hoteleigenen Restaurant gut und günstig speisen. Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück im eigenen Zimmer ins Biathlonstadion zum Rennen. Dort angekommen versorgten wir uns mit unseren Startertüten und machten unsere Bikes rennbereit.
Mit einem Mal fing es ziemlich stark an zu regnen und wir verkrümelten uns lieber schnell ins Auto. Es war eine derart schwierige Entscheidung an den Start zu gehen und eine Erkältung zu riskieren, wie ich sie noch nie erlebt habe, wobei es so schien, dass das kühle sowie feuchte Wetter uns die Entscheidung sehr erleichterte... Ich lies mir schon die verücktesten Ausreden einfallen, falls wir doch nich fahren sollten, doch zum Glück sagte Thomas : „Los wir fahren jetzt“.
Also zogen wir schnell unsere Rennanzüge an und rollten ohne Warmfahren und jegliche Ambitionen Richtung Start. Dort angekommen machten wir uns aus, dass wir das Rennen zusammen fahren und stellten uns in die letzte Startreihe. Kurz nach dem Startschuss merkten wir aber sehr schnell, dass wir da nicht so richtig hingehörten und begannen die Massen von tschechischen Zweiradbegeisterten zu überholen. Bei Kilometer 5 rief Thomas dann von hinten das ich mein Ding fahren und nicht auf ihn warten sollte. Also Vollgas, wie immer!
Die Strecke bestand zum größten Teil aus Singletrails und lag mir auch von den Höhenmetern relativ gut. Die Beine und der Rest des Körpers haben sich extrem gut angefühlt und durch meine super Bereifung von Conti konnte ich dem Schlamm und den nassen Wurzeln einfach und gekonnt trotzen. Was wir natürlich nicht wussten: das Ziel war direkt auf dem Berg bei der Liftstation. Kurz geschockt aber angriffslustig fuhr ich also in den Skihang und kletterte mit allen Kräften hinauf, konnte dabei locker noch 10 bis 15 Konkurenten überholen… Ich sag ja immer: „berghoch machst'e das Rennen“ ! Im Ziel angekommen wartete ich noch kurz auf Thomas und wir waren im Nachhinein wirklich sehr froh uns zum Fahren entschieden zuhaben.
Als wir mit der altbewährten Kanisterdusche fertig waren und uns gemütlich umgezogen hatten, schauten wir uns noch etwas im Fahrerlager um, schwatzten noch ein bisschen mit Manuel Fumic und gingen dann in Richtung Worldcupstrecke. Schon bei den Junioren,- und U23 Läufen konnten wir erahnen, welche Stimmung erst bei den Hauptrennen der Männer- und Damenklasse herrschen würde. Am nächsten Morgen konnten wir etwas länger schlafen, jedoch mussten wir uns trotzdem beeilen, da der Start des Damenrennens schon auf 10:05 Uhr gelegt war.
Die Stimmung war grandios und die Tschechen drehten immer am Rad als ein Fahrer oder eine Fahrerinn aus dem eigenen Land vorbei fuhren. Nachdem Männerrennen, welches Jaroslav Kulhavy mit einem starken Auftritt für sich entscheiden konnte, warteten wir noch`n bissl, bis die Massen weg waren und begaben uns dann auch wieder in Richtung Heimat. Kurz nachdem wir wieder über die Grenze gerollt waren, kam aus dem Nichts eine Kelle und die Bundespolizei wollte doch mal schauen, was wir so schmuggelten. Doch das Einzigste was sie finden konnten waren zwei Typen mit reichlich lustigen Erfahrungen, Vollkornbrot und tonnenweise original tschechischen Schlamm...
*Pozor = Achtung ( auf tschechisch)

Füße hochlegen ade!
Die Zeit des ''Füßehochlegens'' hat für mich nun ein Ende. Seit zwei Wochen bin ichnun schon wieder voll im Training und bereite mich intensiv auf die zweiteSaisonhälfte, die mindestens genauso spektakulär wie die erste Saisonhälftewird, vor.
Kurze Zeit später fand dann auch noch vier Tage lang dasTanz,- und Folkfest in Rudolstadt statt, welches man sich als Rudolstädterkeinesfalls entgehen lassen sollte...
Ein weiterer wichtiger Grund für meine trainings- sowie rennfreie Zeit war schlicht und einfach : wieder etwas vom Rennstress runterkommen und mit richtig viel gebündelter Energie in die zweite Saisonhälfte starten!
Mittlerweile fühle Ich mich schon wieder relativ fit unddenke, dass ich mindestens genauso, wenn nicht sogar noch stärker, die anstehenden Wettkämpfe bestreiten kann.
Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit und ich werde intensivtrainieren, damit man mich möglichst nur von hinten sieht...
See youthere... Kilian
Eintrag # 10 von: Kilian | 16. Mai 2011
Von
Offenburg nach Litzendorf
So
schnell kann es also gehen: am Donnerstag Abend erfuhr ich, dass Thomas aus
gesundheitlichen Gründen keinesfalls nach Offenburg fahren durfte. Ich , als
Nichtbesitzer eines Führerscheins, musste mich somit geschlagen geben und eine
Änderung an meiner Wochenendplanung vornehmen. Statt im Starterfeld der World
Class Challenge in Offenburg, stand ich also im Starterfeld des Fränkischen
Schweiz Marathons in Litzendorf. Der Start verlief relativ schnell und von
Anfang an wurde ein hohes Tempo gefahren. Kurz bevor es endlich in den Wald
ging, nutzte ich die Chance und konnte mich durch ein Überholmanöver auf dem
Seitenstreifen sehr weit vorn einordnen. Die ersten Kilometer gingen
tendenziell bergauf, dabei gelang es mir, einige Plätze gut zu machen. Diesmal
hatte ich bergab wirklich zu kämpfen, weil mein Reifendruck nicht optimal war.
Wahrscheinlich war ich am frühen Morgen noch etwas verschlafen und pumpte statt 2 Bar 3 Bar auf. Deshalb musste ich bergab immer reißen lassen und es in den Bergaufpassagen wieder wettmachen. Irgendwann kam nach einer Abfahrt schon die Streckenteilung. Ich sah eine lange Gerade, keinen Berg und mit etwa 500 Metern Abstand vor mir den Führenden der Kurzstrecke. Ich wollte ihn unbedingt einholen, um ihn dann kurz vor dem Ziel noch zu überholen. Aber leider war das nicht zu schaffen. Trotzdem wurde der Abstand immer kleiner und im Ziel erfuhr ich, dass uns nur 2,6 Sekunden trennten.
Meine Beine und der
Rest meines Körpers haben sich das gesamte Rennen über sehr gut angefühlt, was
mich außerordentlich zufrieden stimmt. Im Ziel erzählte ich dann noch etwas mit
dem Erstplatzierten. Dabei verriet er mir auch, dass er aus der Region sei und
diese Woche die Rennstrecke erst abgefahren ist. Die gesamte Veranstaltung hat
mir gut gefallen und ich kann den Fränkische Schweiz Mountainbike Marathon nur
weiter empfehlen.
See you next week on Inselsberg Marathon...
Bestes Kyffhäuser- Ergebnis seit Jahren
Nach einer ordentlichen Erwärmung platzierten wir uns mitThomas ganz vorn im Starterfeld um der Rangelei in der Startphase möglichst ausdem Weg zu gehen.
3-2-1 „Peng“ und los ging´s. Die ersten
Kurze Zeit später bildeten wir mit Matty Al Doyaili und einigen anderenFahrern die Verfolgergruppe und beteiligten uns rege an der Führungsarbeit. Inder vorletzten Abfahrt musste Kilian aufgrund seiner kleineren Übersetzungreißen lassen und die letzten
Immanuel hingegen versuchte in der Gruppe einegute Position heraus zufahren, jedoch wurde er im Zielsprinnt durch eine Omaausgebremst, fiel dadurch zwei Plätze zurück und finishte auf Gesamtplatz 8. Miteinem ein minütigen Rückstand zu Immanuel kam Kilian in´s Ziel und das erste waser sagte, war: „Ich brauch´n größeres Kettenblatt!“
Résumé: Schönes Rennen, super Teamwork und TopPlatzierungen.
Ride on !
See younext week on Kellerwald Bikemarathon...
100km (Kletter)-Trainingsrunde
Da das ursprünglich für heute angesetzte Sponsorentreffen leider abgesagt werden musste und ich nichts anderes vor hatte, startete ich heute Mittag zu meinem ersten Langstreckentraining in diesem Jahr. Geplant hatte ich meine 100km Runde durchs Schwarzatal, die ich auch letztes Jahr schon mehrfach gefahren bin. Nach Kilometer 12 war auf dieser aber erstmal Schluss, der Forst war auf die tolle Idee gekommen Holz zu schlagen und lagerte das geschickter Weise mitten auf dem Weg.
Wie ich später feststellen durfte, war das allerdings noch nicht das letzte Highlight der heutigen Trainingsrunde in Bezug auf versperrte Wege, da man diese Stelle relativ einfach umfahren kann. 20 bis 30km später wurde es erst richtig spannend. Hier war vom Weg einfach mal gar nichts mehr zu sehen und dieses Mal hieß es dann doch klettern, da ich hier leider keine Umfahrungsmöglichkeit kenne.
Die restlichen Wege meiner Trainingsrunde waren dann zum Glück frei und ich blieb von einer weiteren Kletterpartie verschont, so dass ich nach 5h pünktlich zum leckeren Braten daheim war. Alles in allem hat die lange Trainingsrunde auch mit kleiner Adventure- Einlage mal wieder richtig Spaß gemacht, aber bei strahlendem Sonnenschein und durchschnittlich 22 °C ja auch kein Wunder.
Das erste Saisonrennen ist vorbei, das Bike ist inzwischen wieder sauber und frisch eingewachst. Die chice neue „Arbeitskleidung“ ist gewaschen. Vom Ziehen in meinem Oberschenkel ist dank Voltaren und einem Ruhetag auch nichts mehr zu spüren. Also warum nicht gleich wieder rauf auf's Bike und das schöne Frühlingswetter genießen? Um meinen Oberschenkelmuskel nicht gleich wieder zu überlasten, war heute lockeres Straßentraining angesagt. Bei angenehmen 13 °C ging es über die Straßen rund um Rudolstadt, am Ende zeigte mein Tacho dann 45 km und 1 Stunde 40 Minuten an.
Spätestens am Mittwoch geht es dann aber wieder ins Gelände bzw. in die Berge, um an den im Rennen festgestellten Defiziten zu arbeiten und das Setup des Bikes noch ein wenig zu optimieren.
Im Matsch spielen macht Spaß
Ein kurzer Blick auf das Thermometer, den Espresso schnellaustrinken, noch etwas mit dem Vater fachsimpeln und rauf aufs Bike. Beiwunderbaren 17 Grad überlegte ich nichtmal, schon hatte ich meine kurze Radhose an. Schnell noch das Bike bestückenund schon war ich im Wald. Von vorn herein habe ich mir vorgenommen heute malwieder mit richtig „Schmackes“ über meine Hausrunde zu fegen und meine Beinehinsichtlich auf das nächste Wochenende zu testen.
Da ich mir mein Trainingsbikeals fahrbaren Untersatz ausgewählt hatte, nahm ich keinerlei Rücksicht aufMensch und Maschine und grub die von den Forstmaschinen zerfahrenen Wege mitHilfe meines Raceking noch mehr um. Es hat mir nach langer Zeit mal wieder sorichtig Spaß bereitet, mich im Wald wie ein Wildschwein zu suhlen.
Fazit: Der Matschschmeckt in unseren Wäldern noch genauso gut wie letztes Jahr.
Ride On
Zum Glück war ich nicht ganz faul und kann dem Ganzenfreudig entgegen blicken.
Das gehasste Foltergerät namens „Rolle“ kann ich nun endlichaus meinem Alltag verbannen. Statt dessen werde ich nun wieder Bodenproben ausdem Wald mit nach Hause bringen.
Nachdem sie schon öfters auf der Straße bewegt wurde, hat dieneue Rennmaschine ''Scale'' von Scott vergangenes Wochenende zum ersten Mal bewiesen, dass sie sich im Gelände sehr wohl fühlt. Draußen in der Natur zu trainieren macht mir einfach vielmehr Spaß als immer wieder auf einen starren, in einem muffigen Raumeingesperrten Drahtesel zu steigen.
Der einzigste Freund beim Rollefahren ist der Puls, mit demkann man immer so seine Spielchen treiben. Doch nun bin ich froh. Die Kältelässt langsam nach, die Sonne scheint auch aus ihrem Winterschlaf erwacht zusein und mein Körper brennt nach Bewegung.
Ich bin jetzt schon sehr auf die ersten Renneinsätzegespannt. Dann werde ich merken, wie effektiv mein Wintertraining war, welchesaus sehr viel „Rollefahren“, regelmäßigem Laufen und seit dem Februar aucheinmal wöchentlichem Schwimmtraining bestand.
Jetzt geht’s los!


















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