Vom 11. bis zum 13. Mai stand der Weltcup in Nove Mesto in der Tschechischen Republik an. Das hieß für uns Koffer packen und eine 6 stündige Fahrt auf sich nehmen. Wir, Thomas, Immanuel, Eileen und ich machten uns also auf den Weg. Unsere Ankunft war mitten in der Nacht, zum Glück hatten wir eine nette Hotelchefin die uns den Check-Inn auch in der Nacht ermöglichte.
Am nächsten Morgen hieß es früh halb 6 aufstehen und Sachen packen, denn Thomas und Immanuel nahmen sich vor beim Vysocina- Marathon zu starten.

Eine Erkältung, die mich die ganze letzte Woche aussetzen ließ, machte es unmöglich am Rennen teilzunehmen.  Somit war es mein 1. Rennen in der Saison bei dem ich als Betreuer mitgefahren bin. Es war schon sehr eigenartiges Gefühl nicht auf den Fotos zu sein, sondern sie zu machen, aber es machte riesigen Spaß. Nachdem Start, der sehr spektakulär war und einen starken Luftstrom des Feldes erzeugte, hatten Eileen und ich ein bisschen Zeit um das Gelände zu erkunden.
Wie schon der Wetterbericht vorhergesagt hatte, regnete es ununterbrochen und damit blieb der Rundgang doch sehr klein.

Nach einiger Zeit hatten wir uns auf den Weg zum Skihang gemacht um dort Fotos von den beiden Athleten im Renn-Feeling zu machen, jedoch waren die beiden so schnell, dass wir nur noch das Slime- Logo auf ihren Rennanzügen sahen. Das Ziel des Marathons war oben auf dem so geliebten Skihang und damit hatten wir keine andere Wahl, als ebenfalls den Berg zu erklimmen. Jeder Fahrer der sich da hoch quälte verdient meinen Respekt. Allein vom hoch laufen war ich völlig am Ende.
Nach einer schönen Wäsche von Fahrer und Bike kam der schönste Teil vom Wochenende für uns:
Die Rennen des Weltcups beobachten und die Fahrerlager ausspionieren.
Die Emotionen, das Adrenalin und der Kampfgeist sind so überwältigend, dass man davon ergriffen wird und sofort Lust hat, mitzufahren. Am Sonntag hatten wir ein richtig schönes Frühstück. Vielen Dank an den Koch, der uns ein schönes Spiegelei zubereitete. :-)

Als Erstes war der Start der Frauen und nach diesem schon extrem spannenden Rennen starteten die Männer zum Hauptrennen. Es waren ungefähr doppelt so viele Zuschauer wie am Samstag. Es war einfach nur geil. Und das Beste von dem Tag war, das Nino Schurter, an seinem Geburtstag, vor Jaroslav Kulhavy und Burry Stander, sein Rennen gewann. 
An diesem Wochenende konnte ich viele Erfahrungen sammeln und ich hoffe, dass wir das wiederholen können!

Bye, Marcus :-)


Bei kühlen Temperaturen 6 Grad machte ich mich Samstag Morgen auf den Weg nach Cheb
rund 1,5 Stunden Autofahrt entfernt von Antonsthal. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ( ...suchen des Starts, keine Sprachkenntnisse und ohne Betreuer...) hatte ich endlich das Startgelände gefunden und noch schnell den Nachmeldebogen ausgefüllt. Jetzt hatte ich noch eine Stunde Zeit mich mit dem Kurs vertraut zu machen.

Naja, die Kirchentreppen sind nichts für Angsthasen...Der Startschuss fiel und ich konnte schnell zur führenden Fahrerin vom Bike Junior Team powered by Milka, aufschließen.

Schnell wurde klar, dass wir im Rennverlauf eine drei Mädels zählende Gruppe sind und so formiert fuhren wir 6 Runden gemeinsam. Leider konnte ich in Runde Sieben nicht als Führende in die Treppenabfahrt gehen und verlor hierdurch wichtige Sekunden. Mit einem Rückstand von 10 Sekunden wurde ich Zweite in der Damenklasse und Dritte in der Gesamtwertung.

Ich bin echt zufrieden!

Tja, diese Woche werde ich den Fränkische Schweiz Marathon in Litzendorf über die mittlere Distanz in Angriff nehmen!

See you there, und bis bald... :-)



Da sind wir wieder. Mit einiger Verzögerung ist unsere Website nun wieder ''On Air'' gegangen. Aber Facebook sei Dank, haben wir seit Anfang Januar noch ein mediales Werkzeug zur Hand, welches es zu benutzen gilt. Und es funktioniert hervorragend. An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere Fans, die uns viel Feedback geben. Klasse!

Der Winter ist so schnell vergangen, das ich mit manchen Dingen einfach gar nicht nachkam! Arbeit, Training, Wohnungsumbau und reichlich anderer Stress an allen Fronten...Doch nun steht unsere Infoplattform wieder im Netz und erwartet eure zahlreichen Besuche.

Die Website... Nur eine von den Aufgaben, denen es sich zu stellen galt. Interessante und neue Aufgaben haben nun meinen Alltag eingenommen. So trainiere ich unseren Juniorenfahrer seit Beginn dieser Saison und er entwickelt sich prächtig. Was für ein Rohdiamant, der Junge!

Und so nebenher, während der Trainingsplan- Gestaltung stellte ich fest, welche eklatanten Fehler ich doch selbst in meiner Vorbereitung der letzten Jahre gemacht habe. Es ist das erste Jahr, das ich so fokussiert trainiert habe, allein um festzustellen, ob der Plan für meinen Nachwuchssportler auch funktioniert. Ich habe alles umgestellt. Das Training, die Freizeit, die Ernährung - alles.


Was ist passiert? Ich bin 8 Kilo leichter und fühle mich klasse...Ich stand einmal auf den Skating - Ski! Sonst saß ich, nein, ''hing'' ich teilweise auf dem Rad, bei Frost, bei Schnee, einfach ständig :-). Jedes Training habe ich analysiert, verglichen, optimiert. Der Rechner ist voller Diagramme, Kurven, Zahlen. GPS sei Dank. Aber es könnte sich lohnen, der Saisonstart war recht zufriedenstellend...Ja und so nebenbei ist auch mein zwanzigstes aktives Jahr als Rennfahrer angebrochen. Grund genug, nochmal richtig einen rauszuhauen, oder?

Eigentlich ist ja auch alles anders als letztes Jahr. Irgendwie fühlt sich alles anders an. Mental, auch körperlich. Das Trikot spannt nicht mehr. Der Körper hat durchgeatmet. Der Kopf ist frei und darum geht es. Wenn ich sehe, was die Jungs , ihre Eltern und Elisabeth leisten, wie sie sich fokussieren auf ihren Sport, dabei aber einfach locker bleiben, es ist klasse!

Das habe ich auch für mich entdeckt.

Tja, und jetzt heisst es schon wieder Koffer packen für Italien. Stress? Nein! Ich liebe es. Ich glaube, Radfahrer haben ein gutes Leben...

Man, wo steht mein Rad? Ich will raus - Biken !!



Ciao, ciao bis bald :-)


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 Eintrag # 14 von : Kilian | 16.August 2011 


Pozor !* – Thomas und Ich waren in Tschechien

 

Am Freitag Nachmittag hieß es also für Thomas und mich: auf nach Nove Mesto.

Nach einigen kleinen Umleitungen auf Tschechiens Landstraßen konnten wir jedoch der Orientierungslosigkeit trotzen und kamen schonmal gut in Nove Mesto na Morave an. Kurze Zeit später war aber auch Thomas' Navi überfordert und somit fuhren wir halt ein paar mal quer durch Nove Mesto unsere Runden, auf der Suche nach unserer Unterkunft. 


Durch Zufall, Glück und Thomas' guten Spürsinn war aber auch diese Hürde bezwungen. Trotz später Stunde konnten wir noch nach dem Beziehen unseres Dachbodenzimmers im hoteleigenen Restaurant gut und günstig speisen. Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück im eigenen Zimmer ins Biathlonstadion zum Rennen. Dort angekommen versorgten wir uns mit unseren Startertüten und machten unsere Bikes rennbereit. 


Mit einem Mal fing es ziemlich stark an zu regnen und wir verkrümelten uns lieber schnell ins Auto. Es war eine derart schwierige Entscheidung an den Start zu gehen und eine Erkältung zu riskieren, wie ich sie noch nie erlebt habe, wobei es so schien, dass das kühle sowie feuchte Wetter uns die Entscheidung sehr erleichterte... Ich lies mir schon die verücktesten Ausreden einfallen, falls wir doch nich fahren sollten, doch zum Glück sagte Thomas : „Los wir fahren jetzt“. 


Also zogen wir schnell unsere Rennanzüge an und rollten ohne Warmfahren und jegliche Ambitionen Richtung Start. Dort angekommen machten wir uns aus, dass wir das Rennen zusammen fahren und stellten uns in die letzte Startreihe. Kurz nach dem Startschuss merkten wir aber sehr schnell, dass wir da nicht so richtig hingehörten und begannen die Massen von tschechischen Zweiradbegeisterten zu überholen. Bei Kilometer 5 rief Thomas dann von hinten das ich mein Ding fahren und nicht auf ihn warten sollte. Also Vollgas, wie immer! 


Die Strecke bestand zum größten Teil aus Singletrails und lag mir auch von den Höhenmetern relativ gut. Die Beine und der Rest des Körpers haben sich extrem gut angefühlt und durch meine super Bereifung von Conti  konnte ich dem Schlamm und den nassen Wurzeln einfach und gekonnt trotzen. Was wir natürlich nicht wussten: das Ziel war direkt auf dem Berg bei der Liftstation. Kurz geschockt aber angriffslustig fuhr ich also in den Skihang und kletterte mit allen Kräften hinauf, konnte dabei locker noch 10 bis 15 Konkurenten überholen… Ich sag ja immer: „berghoch machst'e das Rennen“ !  Im Ziel angekommen wartete ich noch kurz auf Thomas und wir waren im Nachhinein wirklich sehr froh uns zum Fahren entschieden zuhaben.


Als wir mit der altbewährten Kanisterdusche fertig waren und uns gemütlich umgezogen hatten, schauten wir uns noch etwas im Fahrerlager um, schwatzten noch ein bisschen mit Manuel Fumic und gingen dann in Richtung Worldcupstrecke. Schon bei den Junioren,- und U23 Läufen konnten wir erahnen, welche Stimmung erst bei den Hauptrennen der Männer- und Damenklasse herrschen würde. Am nächsten Morgen konnten wir etwas länger schlafen, jedoch mussten wir uns trotzdem beeilen, da der Start des Damenrennens schon auf 10:05 Uhr gelegt war. 


Die Stimmung war grandios und die Tschechen drehten immer am Rad als ein Fahrer oder eine Fahrerinn aus dem eigenen Land vorbei fuhren. Nachdem Männerrennen, welches Jaroslav Kulhavy mit einem starken Auftritt für sich entscheiden konnte, warteten wir noch`n bissl, bis die Massen weg waren und begaben uns dann  auch wieder in Richtung Heimat. Kurz nachdem wir wieder über die Grenze gerollt waren, kam aus dem Nichts eine Kelle und die Bundespolizei wollte doch mal schauen, was wir so schmuggelten. Doch das Einzigste was sie finden konnten waren zwei Typen mit reichlich lustigen Erfahrungen, Vollkornbrot und tonnenweise original tschechischen Schlamm...


*Pozor = Achtung ( auf tschechisch)



 Eintrag # 13 von Kilian | 18.Juli 2011 

Füße hochlegen ade!

 

Die Zeit des ''Füßehochlegens'' hat für mich nun ein Ende. Seit zwei Wochen bin ichnun schon wieder voll im Training und bereite mich intensiv auf die zweiteSaisonhälfte, die mindestens genauso spektakulär wie die erste Saisonhälftewird, vor.


Es hat mehrere Gründe weshalb ich drei Wochen pausierte und mir komplett trainingsfrei nahm. Zum einen hatteich zeitlich einfach gar keine Chance den Drahtesel zu reiten, da noch einigewichtige Dinge in der Schule anstanden. Außerdem war eine Projektwoche und eineKlassenfahrt an die Ostsee geplant, bei der ich keinesfalls fehlen wollte. Inder Projektwoche fuhren wir mit den Rädern zur Bleilochtalsperre, zelteten dort und fuhren dann wieder zurück nachRudolstadt.

Kurze Zeit später fand dann auch noch vier Tage lang dasTanz,- und Folkfest in Rudolstadt statt, welches man sich als Rudolstädterkeinesfalls entgehen lassen sollte...


Ein weiterer wichtiger Grund für meine trainings- sowie rennfreie Zeit war schlicht und einfach :  wieder etwas vom Rennstress runterkommen und mit richtig viel gebündelter Energie in die zweite Saisonhälfte starten!

Mittlerweile fühle Ich mich schon wieder relativ fit unddenke, dass ich mindestens genauso, wenn nicht sogar noch stärker, die anstehenden Wettkämpfe bestreiten kann.


Eine Woche später, am ersten Augustwochenende, rocke Ich dannzusammen mit dem Rest vom Team den EBM in Seiffen, welcher gleich auch meinLieblingsmarathon ist. In zwei Wochen werde ich dann beim Keiler Bike Marathon inWombach wieder angreifen.

Bis dahin ist nicht mehr viel Zeit und ich werde intensivtrainieren, damit man mich möglichst nur von hinten sieht...


See youthere... Kilian


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 Eintrag # 12 von : Immanuel | 29. Mai 2011 

Vierter in Franken - meine Rennanalyse

Zu Beginn noch in der Führungsgruppe mit dabei, musste ich gegen Ende des ersten Anstieges leider etwas abreißen lassen, hatte aber auf der A- Runde immer wieder Sichtkontakt zur Führung, konnte aber nicht wieder aufholen und setzte dann den Großteil des Rennens alleine fort. Die vielen Trails auf der Strecke waren einfach wieder super und genau mein Ding ! Meine  neuen Continental-Reifen liefen echt super auf den Trails - fast wie auf Schienen :-)... 

Die Mädels haben mich super verpflegt, ohne sie wäre ich heute beinahe '' gestorben '', denn ich hatte in der ersten Runde meine Flasche verloren, was ich bemerkte als ich mein Gel im Mund hatte und nachspülen wollte... In der zweiten Hälfte der technisch anspruchsvollen B- Runde habe ich leider Rückenschmerzen bekommen, vermutlich weil mein Sattel heute 2mm zu tief eingestellt war oder sich einfach gesenkt hat - kein Wunder bei den vielen Wurzeln auf dem Kurs.

Mit der Form war ich aber zufrieden, die Fahrtechnik auf den Trails passte super und das Material hat auch heute super durchgehalten. Alles in allem war's heute echt wieder ein richtig cooles Rennwochenende, auch wenn's heute leider nicht ganz fürs Treppchen gereicht hat.


 Eintrag # 11 von : Kilian | 29. Mai 2011 

Mein Rennen in Trieb - ein Rückblick

Vom Start an machte ich mit Joachim Oechsner vorn das Tempo. Am ersten bemerkenswerten Anstieg löste sich dann eine neunköpfige Gruppe ab, die ich keinesfalls ziehen lassen wollte, also gab ich alles und fuhr der Gruppe mehr oder weniger mit einem geringen Abstand von ungefähr 30 Metern hinterher. Ich konnte größten teils immer dran bleiben. Auf der Abfahrt Richtung Start/Ziel- Gelände musste ich jedoch etwas reißen lassen und passierte so die Rundendurchfahrt allein.

Auf der B- Runde hatte ich jedoch immer mal wieder Sichtkontakt und konnte nun auch einige Fahrer einholen, da sich die Führungsgruppe mittlerweile doch noch um einiges verkleinert hatte. Somit fuhr ich den größten Teil der B- Runde mit Gilbert Möhring und konnte auch noch U23- Fahrer Patrick Titus vom Bike Junior Team überholen.

Auf den letzten Trails vor dem Ziel musste ich jedoch wieder abreißen lassen, weil sich dort noch einige langsamere Kurzstreckenfahrer aufhielten und mir eigentlich im Weg waren. Im Ziel angekommen, wurde ich begrüßt und war überglücklich. Kurze Zeit später erfuhr ich, das ich im Overallranking Platz 8 und in der Juniorenklasse Platz 1. geholt hatte !
Also durfte ich einmal mehr den Weg nach ganz oben aufs Treppchen begehen.


 Eintrag # 10 von: Kilian | 16. Mai 2011  


Von Offenburg nach Litzendorf 


So schnell kann es also gehen: am Donnerstag Abend erfuhr ich, dass Thomas aus gesundheitlichen Gründen keinesfalls nach Offenburg fahren durfte. Ich , als Nichtbesitzer eines Führerscheins, musste mich somit geschlagen geben und eine Änderung an meiner Wochenendplanung vornehmen. Statt im Starterfeld der World Class Challenge in Offenburg, stand ich also im Starterfeld des Fränkischen Schweiz Marathons in Litzendorf. Der Start verlief relativ schnell und von Anfang an wurde ein hohes Tempo gefahren. Kurz bevor es endlich in den Wald ging, nutzte ich die Chance und konnte mich durch ein Überholmanöver auf dem Seitenstreifen sehr weit vorn einordnen. Die ersten Kilometer gingen tendenziell bergauf, dabei gelang es mir, einige Plätze gut zu machen. Diesmal hatte ich bergab wirklich zu kämpfen, weil mein Reifendruck nicht optimal war.


Wahrscheinlich war ich am frühen Morgen noch etwas verschlafen und pumpte statt 2 Bar 3 Bar auf. Deshalb musste ich bergab immer reißen lassen und es in den Bergaufpassagen wieder wettmachen. Irgendwann kam nach einer Abfahrt schon die Streckenteilung. Ich sah eine lange Gerade, keinen Berg und mit etwa 500 Metern Abstand vor mir den Führenden der Kurzstrecke. Ich wollte ihn unbedingt einholen, um ihn dann kurz vor dem  Ziel noch zu überholen. Aber leider war das nicht zu schaffen. Trotzdem wurde der Abstand immer kleiner und im Ziel erfuhr ich, dass uns nur 2,6 Sekunden trennten. 


Meine Beine und der Rest meines Körpers haben sich das gesamte Rennen über sehr gut angefühlt, was mich außerordentlich zufrieden stimmt. Im Ziel erzählte ich dann noch etwas mit dem Erstplatzierten. Dabei verriet er mir auch, dass er aus der Region sei und diese Woche die Rennstrecke erst abgefahren ist. Die gesamte Veranstaltung hat mir gut gefallen und ich kann den Fränkische Schweiz Mountainbike Marathon nur weiter empfehlen.

 

See you next week on Inselsberg Marathon...


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 Eintrag # 9 von : Thomas | 14. Mai 2011 

Mein Frühjahr ist abgehakt, der Blick geht nach vorn

Während ich diese Zeilen schreibe, sollte ich mich eigentlich auf meinen Wettkampf in Offenburg vorbereiten. Doch seit meinem Italien - Aufenthalt trage ich eine hartnäckige Erkältung in mir, die sich jetzt zu einer massiven Nebenhöhlenentzündung gemausert hat. Ich habe alles versucht, mich zu kurieren, aber der Doc hat mir zusätzlich zum Krankenschein auch ein Startverbot erteilt. Also mussten wir den Offenburg -Trip streichen, alles stornieren und unseren Junior Kilian zum Fränkische Schweiz - Marathon in Litzendorf delegieren, an dem er mit seinem Bruder gemeinsam an den Start gehen wird.

Ausgerechnet Offenburg, mein Lieblingsrennen, muss gestrichen werden! Aber wer weiß, für was es gut ist. Mit der momentanen Form kann ich einfach nicht zufrieden sein. Krankheiten, viel Büroarbeit und letztendlich Verletzungen haben meinen Trainingsplan ordentlich aus den Fugen geraten lassen.
Das Frühjahr kann ich, rein sportlich gesehen, vergessen. Doch der Blick geht nach vorn. Jetzt werde ich mich wieder auf qualitativ gutesTraining konzentrieren und an meinen Defiziten arbeiten. Entsprechend kompetente Hilfe dieses Vorhaben umzusetzen, ist auch in Sicht. Was jetzt zählt, ist der Neuaufbau der Form, um meinen Youngsters halbwegs folgen zu können. Denn die Jungs und Elli haben ordentlich vorgelegt : 5 Siege und 14 Top Ten - Resultate sind die Ausbeute der frühen Saison bis Anfang Mai! Da kann ich leistungsmässig einfach noch nicht mitgehen. Aber in meinem " zweiten Leben " als Teamcaptain ist das vielleicht auch ganz legitim, denn wenn einer mal ausfällt, machen die anderen Teammembers den Verlust mehr als wett. So funktioniert unser Team und das macht mich stolz, weil ich weiß, das die drei ''Raketen'' einfach Spass an dem haben, was sie tun.

Natürlich müssen wir Leistung bringen, jeder schaut auf das, was wir machen. Auch argwöhnisch, weil alles, was neu ist, auch kritisch beäugt wird. Und das ist gut. Kritik ist konstruktiv. Doch das Feedback, welches wir von unseren Sponsoren und Freunden bekommen, hat uns noch nie an unserem Projekt zweifeln lassen. Wenn die Fahrer, die ich im Team habe, am Ende der Saison sagen können : " es war eine gute Entscheidung, zum Team zu kommen ", dann habe ich das erreicht, was ich wollte.
Es ist das Jahr 1 der Teamgeschichte. Ein Gründungsjahr. Die Etablierung im MTB- Zirkus hingegen ist ein langer Prozess, den ich mit Geduld und Nachhaltigkeit entgegentrete. Und mit Konsequenz, wenn es die Situation erfordert. Das wir momentan nur noch zu Viert sind, gründet auf einer notwendigen Umstrukturierung im Fahrerkontingent. Doch schon in Kürze werden wir hier einen neuen Stagiaire vorstellen, der das Team schon diese Saison bereichern wird. Unabhängig davon ist die Ausschreibung um einen neuen Teamplatz angelaufen. Konsequent werden wir den Charakter des Teams für die nächsten beiden Saisons als Nachwuchsmannschaft forcieren, dessen Altersschnitt unter 25 Jahren liegen soll. Jugend forsch eben...

Tja, und während ich diese Zeilen schreibe, bereiten sich Kilian und Immanuel auf ihr morgiges Rennen vor. Wie gut, das wir das Team gegründet haben. Denn wenn einer nicht kann, dann tun es die anderen. Das sind wir, das ist unser Team.

Ride on!


 Eintrag # 8 von: Kilian & Immanuel | 10. April 2011 

Bestes Kyffhäuser- Ergebnis seit Jahren

 

Nach einer ordentlichen Erwärmung platzierten wir uns mitThomas ganz vorn im Starterfeld um der Rangelei in der Startphase möglichst ausdem Weg zu gehen.

3-2-1 „Peng“ und los ging´s. Die ersten 12 km waren wie jedes Jahr schnell undman musste darauf achten, dass man seine Position im Feld hält. Dies ändertesich jedoch im ersten Anstieg, wo sich die Spreu vom Weizen trennte. Am Endedieses Anstiegs waren wir dann beisammen und setzten von da an das Rennen gemeinsamfort.


Kurze Zeit später bildeten wir mit Matty Al Doyaili und einigen anderenFahrern die Verfolgergruppe und beteiligten uns rege an der Führungsarbeit. Inder vorletzten Abfahrt musste Kilian aufgrund seiner kleineren Übersetzungreißen lassen und die letzten 5 kmbis zum Ziel alleine fortsetzen. 


Immanuel hingegen versuchte in der Gruppe einegute Position heraus zufahren, jedoch wurde er im Zielsprinnt durch eine Omaausgebremst, fiel dadurch zwei Plätze zurück und finishte auf Gesamtplatz 8. Miteinem ein minütigen Rückstand zu Immanuel kam Kilian in´s Ziel und das erste waser sagte, war: „Ich brauch´n größeres Kettenblatt!“

Résumé: Schönes Rennen, super Teamwork und TopPlatzierungen.

 

Ride on !

See younext week on Kellerwald Bikemarathon...


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 Eintrag # 7 von : Immanuel | 02.April 2011 

100km (Kletter)-Trainingsrunde

Da das ursprünglich für heute angesetzte Sponsorentreffen leider abgesagt werden musste und ich nichts anderes vor hatte, startete ich heute Mittag zu meinem ersten Langstreckentraining in diesem Jahr. Geplant hatte ich meine 100km Runde durchs Schwarzatal, die ich auch letztes Jahr schon mehrfach gefahren bin. Nach Kilometer 12 war auf dieser aber erstmal Schluss, der Forst war auf die tolle Idee gekommen Holz zu schlagen und lagerte das geschickter Weise mitten auf dem Weg. 

Wie ich später feststellen durfte, war das allerdings noch nicht das letzte Highlight der heutigen Trainingsrunde in Bezug auf versperrte Wege, da man diese Stelle relativ einfach umfahren kann. 20 bis 30km später wurde es erst richtig spannend. Hier war vom Weg einfach mal gar nichts mehr zu sehen und dieses Mal hieß es dann doch klettern, da ich hier leider keine Umfahrungsmöglichkeit kenne. 

Die restlichen Wege meiner Trainingsrunde waren dann zum Glück frei und ich blieb von einer weiteren Kletterpartie verschont, so dass ich nach 5h pünktlich zum leckeren Braten daheim war. Alles in allem hat die lange Trainingsrunde auch mit kleiner Adventure- Einlage mal wieder richtig Spaß gemacht, aber bei strahlendem Sonnenschein und durchschnittlich 22 °C ja auch kein Wunder. 

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 Eintrag #5 von : Immanuel | 22. März 2011 

Der Montag danach


Das erste Saisonrennen ist vorbei, das Bike ist inzwischen wieder sauber und frisch eingewachst. Die chice neue „Arbeitskleidung“ ist gewaschen. Vom Ziehen in meinem Oberschenkel ist dank Voltaren und einem Ruhetag auch nichts mehr zu spüren. Also warum nicht gleich wieder rauf auf's Bike und das schöne Frühlingswetter genießen? Um meinen Oberschenkelmuskel nicht gleich wieder zu überlasten, war heute lockeres Straßentraining angesagt. Bei angenehmen 13 °C ging es über die Straßen rund um Rudolstadt, am Ende zeigte mein Tacho dann 45 km und 1 Stunde 40 Minuten an.


Spätestens am Mittwoch geht es dann aber wieder ins Gelände bzw. in die Berge, um an den im Rennen festgestellten Defiziten zu arbeiten und das Setup des Bikes noch ein wenig zu optimieren.


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 Eintrag # 4 von : Thomas | 14.März 2011 

15 Grad Plus?

15 Grad. Plusbereich. Im März. Darauf habe ich gewartet! Also mal keine Neoprenüberschuhe und Thermojacke heute. Nur Funktionshemd, Langarmtrikot, Hose, dünne Socken und ein gefährlich leichter Handschuh...Kann das gut gehen? Waren eben nicht noch Eis und Schnee im Wald und bei jeder Fahrt zwickte es an den Zehen und sämtlichen anderen Organen? Sollte der sich immer und seit Monaten wiederholende Horror der Unter-Null-Grad-Trainingseinheiten vorbei sein? Ich war gespannt und vorbereitet: also baute ich noch fix eine Brille in den passenden Frühlingsfarben zusammen, um der Natur einen letzten, fordernden Impuls zu geben...

Was sich eher als unglaubwürdiges Zahlenorakel auf der Digitalanzeige des Thermometers laß, wurde beim Heraustreten aus der Tür durch einen behaglichen, langgezogenen Aaahhh!-Laut untermauert.Herrlich.
Raus auf das Bike und ab in den Wald, der zwar noch als braun- graue Masse erscheint, aber trocken daherkommt.

Das Knirschen von Schnee ist dem Knacken von Ästchen und Nadeln gewichen.
Der Winter war hart. Und nun ist es nur noch ein Wimpernschlag bis zum ersten Rennen. Es geht in meine nunmehr 19. Saison, aber ich bin dennoch voll motiviert. Mit den Jungs und Mädels des Teams habe ich einen super Background. Ich freue mich schon, mit ihnen die Rennstrecken zu beackern.
Es ist angerichtet. Es geht in unsere erste Rennsaison. 

Der SCOTT- LIGHTLOUNGE- Dampfer legt ab und geht mit voller Fahrt in die Saison!

See you there...


 Eintrag #3 von : Kilian | 13.März 2011 

Im Matsch spielen macht Spaß

 

Ein kurzer Blick auf das Thermometer, den Espresso schnellaustrinken, noch etwas mit dem Vater fachsimpeln und rauf aufs Bike. Beiwunderbaren 17 Grad  überlegte ich nichtmal, schon hatte ich meine kurze Radhose an. Schnell noch das Bike bestückenund schon war ich im Wald. Von vorn herein habe ich mir vorgenommen heute malwieder mit richtig „Schmackes“ über meine Hausrunde zu fegen und meine Beinehinsichtlich auf das nächste Wochenende zu testen.


Da ich mir mein Trainingsbikeals fahrbaren Untersatz ausgewählt hatte, nahm ich keinerlei Rücksicht aufMensch und Maschine und grub die von den Forstmaschinen zerfahrenen Wege mitHilfe meines Raceking noch mehr um. Es hat mir nach langer Zeit mal wieder sorichtig Spaß bereitet, mich im Wald wie ein Wildschwein zu suhlen.


Fazit: Der Matschschmeckt in unseren Wäldern noch genauso gut wie letztes Jahr.

 

Ride On     


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 Eintrag #2 von: Kilian | 02.März 2011 

Jetzt geht's los !

Der Geruch von neuen Reifen liegt in der Luft, die Sonnefängt an mich an der Nase zu kitzeln und in 3 Wochen ist schon mein erstesKräftemessen.

Zum Glück war ich nicht ganz faul und kann dem Ganzenfreudig entgegen blicken.

Das gehasste Foltergerät namens „Rolle“ kann ich nun endlichaus meinem Alltag verbannen. Statt dessen werde ich nun wieder Bodenproben ausdem Wald mit nach Hause bringen.


Nachdem sie schon öfters auf der Straße bewegt wurde, hat dieneue Rennmaschine ''Scale'' von Scott vergangenes Wochenende zum ersten Mal bewiesen, dass sie sich im Gelände sehr wohl fühlt. Draußen in der Natur zu trainieren macht mir einfach vielmehr Spaß als immer wieder auf einen starren, in einem muffigen Raumeingesperrten Drahtesel zu steigen.

Der einzigste Freund beim Rollefahren ist der Puls, mit demkann man immer so seine Spielchen treiben. Doch nun bin ich froh. Die Kältelässt langsam nach, die Sonne scheint auch aus ihrem Winterschlaf erwacht zusein und mein Körper brennt nach Bewegung.


Ich bin jetzt schon sehr auf die ersten Renneinsätzegespannt. Dann werde ich merken, wie effektiv mein Wintertraining war, welchesaus sehr viel „Rollefahren“, regelmäßigem Laufen und seit dem Februar aucheinmal wöchentlichem Schwimmtraining bestand.

 

Jetzt geht’s los!


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 Eintrag #1 von : Thomas  | 25.Februar 2011 

Unsere Website ist online !

Geschafft!Unsere neue Teamwebsite ist nun endlich online.Viele Monate Arbeit stecken drin,viele Mails und Telefonate gingen der Aufschaltung voraus.Der Umstand,das sich die Präsentation um einige Wochen verschoben hat,gründet auf unserer überraschenden Expansion um zwei weitere Fahrer.Das Einpflegen der Daten dauerte einige Zeit und auch die Organisation der Teamstrukturen bedurfte unzähliger Stunden bei Tag und bei Nacht.

Das Training hat darunter etwas gelitten,aber ich bin mir sicher,den Rückstand schnell kompensieren zu können.Mit vielen Trainings unter Flutlicht auf der Skatingloipe,bei Sonnenschein auf dem Rad und eisig kalten Fahrten im verschneiten Wald konnte ich dennoch meine Form zumindest gut stabilisieren.In wie weit mir das gelungen ist,werde ich am 19.März bei Possenlauf in Sondershausen testen.Dort werde ich mein erstes Rennen bestreiten und wahrscheinlich mit fast vollständiger Teambesetzung anreisen.

Bis dahin wird noch viel Arbeit anfallen,denn das neue Bike wird auch bald seinen ersten Einsatz haben.Die Vervollständigung der Website wird auch nach und nach erfolgen,denn nun gibt es fast täglich etwas Neues zu berichten.
Auch auf meiner privaten I-Net-Seite wird bald wieder mehr Leben einziehen- ich bitte die etwas vernachlässigten Updates zu entschuldigen.

Bis bald und eine schöne Woche :-)